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Magnetfeldtherapie

Bereits in der Heilkunde der Hochkulturen im alten Ägypten und China vor über 2000 Jahren hatte die Kraft der Magneten einen festen Stellenwert.
Eine Grundlage für das Leben auf unserem Planeten bildet das Magnetfeld der Erde. Es schützt die Erde u.a. vor kosmischer schädlicher Strahlung.

Bei Tieren wie z.B. Tauben ist schon seit langem bekannt, dass sie das Erdmagnetfeld wahrnehmen und sich sogar bewusst mit seiner Hilfe orientieren können. In der unbewussten Wahrnehmung hat das Magnetfeld jedoch auch einen Einfluss auf den menschlichen Organismus.

Zum einen treten immer wieder temporäre Störungen im Erdmagnetfeld auf, zum anderen entsteht durch das langsamer sich entwickelnde Phänomen der Polwanderung eine Abschwächung der Feldstärke und somit eine Verringerung der Flussdichte.
Da der menschliche Körper entsprechend der Entwicklung auf 2 Gauss eingestellt ist, wird die Abschwächung des Erdmagnetfeldes als „Magnetfeldmangel” unwillkürlich wahrgenommen.

Unter einem „Magnetfeldmangel” können sich funktionelle Störungen vermehren und Schmerzen verstärken. Beispielhaft sind hier zu nennen Schlafstörungen, chronische Müdigkeit sowie Rücken- und Kopfschmerzen.

Zum anderen erzeugt jeder lebende Organismus selbst geringe Magnetfelder, so auch der menschliche Körper. Durch Applikation von äußeren Magnetfeldern entsteht in den Körperzellen ein elektrisches Feld. Hierdurch erhöht sich die Membrandurchlässigkeit der Zellen temporär. Energiebereitstellung, Ernährung sowie Regenerations- und Reparationsvorgänge der Zellen werden gesteigert. Insgesamt kommt es zu einer Optimierung der Funktionsweise der Zellen.

Die Anwendung von Magnetfeldern zur Gesundheitsförderung und in der Therapie basiert auf der Grundlage, dass therapeutisch induzierte Magnetfelder unterschiedlicher Stärke und verschiedenartiger Frequenzen das Milieu der Zelle beeinflussen.

Eine Behandlung mit der pulsierenden (gepulsten) nicht-invasiven Magnetfeldtherapie kommt in Betracht bei Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen (auch zur Wundheilungsförderung nach Operationen), degenerativen Gelenkerkrankungen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule, Ostereoporose, Migräne sowie Tinnitus.

Die Behandlungsdauer beträgt 20-30 Minuten, wobei eine Behandlung allein nicht ausreichend ist und die Behandlung mehrfach wiederholt werden muss. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem Ausmaß der Beschwerden und dem Ansprechen auf die bisher durchgeführten Behandlungen. Sie eignet sich auch und besonders als ergänzende Maßnahme im Rahmen eines multimodalen Konzeptes.



Fachartikel "Magnetfeldtherapie"
von Prof. Prof. h.c.(RO), Dr. med. dent. Werner Becker
(32KB)


Diese Leistung ist ist keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und wird privatärztlich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Bei Privatversicherten übernimmt die private Krankenkasse (PKV) die Kosten je nach bestehendem Tarif.

Weitere Informationen geben wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

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